Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

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Allgemeines

  • Woher kommt das Wasser der Stadtwerke Lübeck?

    Das Lübecker Trinkwasser wird aus den drei Grundwasserwerken Kleinensee, Klein Disnack und Vorwerk gefördert. Zudem liefert auch das Wasserwerk Großhansdorf Trinkwasser nach Lübeck.

    Aufgrund der guten Grundwasserqualität erfolgt die Aufbereitung dieses Wassers ohne Zusatz von Chemikalien.

  • Wer garantiert für die Reinheit des Trinkwassers?

    Unser Trinkwasser gilt als Lebensmittel und wird nach den gesetzlichen Vorschriften der Europäischen Trinkwasserverordnung laufend kontrolliert.

    Über die gesetzliche vorgeschriebenen Qualitätsproben zertifizierter, externer Labors hinaus prüfen unsere Mitarbeiter im eigenen Wasserlabor fast täglich die Wasserqualität.

  • Welchen Härtegrad hat das Lübecker Trinkwasser?

    Das Lübecker Trinkwasser hat den Härtegrad „hart”.

  • Wie erhalte ich einen Wasser- bzw. Abwasseranschluss von den Stadtwerken?

    Ausführliche Informationen zum Wasseranschluss finden Sie hier.

    Für einen Abwasseranschluss sind die Entsorgungsbetriebe Lübeck zuständig. Infos dazu finden Sie hier.

  • Warum erfolgt die Abrechnung der Abwasserkosten durch die Stadtwerke?

    In diesem Fall sind die Stadtwerke Dienstleister für die Entsorgungsbetriebe Lübeck. Das bedeutet, dass wir den Abwasserbescheid an die Haushalte übermitteln und im Auftrag der Entsorgungsbetriebe abrechnen.

    Fragen zu Abwasser und Abwassergebühren richten Sie bitte an die zuständigen Entsorgungsbetriebe Lübeck:
    Telefon: 0451 707600
    E-Mail: entsorgungsbetriebe@ebhl.de

Einführung Systempreis zum 01. April 2015

  • Warum werden die SWL zum 1. April 2015 die Preise anpassen?

    Die SWL bleibt natürlich nicht von der allgemeinen Kostenentwicklung verschont. Zwar hat die SWL in der Vergangenheit bereits viele effizienzsteigernde Maßnahmen durchgeführt, so dass die Preise längere Zeit konstant gehalten werden konnten, aber dies geht natürlich immer nur für eine gewisse Zeit. Und die Kostensteigerungen der letzten Jahre lassen sich hierdurch auch nicht mehr in Gänze auffangen, so dass jetzt ein Teil an die Verbraucher weitergegeben werden muss.

  • Wie hoch ist die Preisanpassung?

    Seit mehreren Jahren verzichtet die SWL auf eine Preisanpassung. Zum 1. April 2015 ist eine Preisanpassung notwendig geworden. Geplant ist eine Anpassung der Preisstruktur durch eine Senkung des Arbeitspreises von derzeit 1,77 € netto /1,89 € brutto auf 1,50 € netto / 1,61 € brutto bei einer zeitgleichen Anhebung Umstellung des bisherigen Grundpreises auf einen gestaffelten Systempreis. Dabei gilt: Wer mehr Wasser benötigt und damit das System stärker nutzt, trägt demnach etwas stärker zu den Kosten für die Bereitstellung und Verteilung bei und entrichtet einen entsprechend höheren Beitrag. Insgesamt liegt die Preisanpassung auf dem Niveau der durchschnittlichen Teuerungsrate.

  • In den Vorjahren wurde immer der Arbeitspreis angepasst. Warum diesmal diese Änderung?

    Die Versorgung der Lübecker Bürger mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser erfordert eine aufwändige Infrastruktur seitens der SWL. Die hohe Anlagenintensität für die Wassergewinnung-, aufbereitung und die -verteilung führen zu einem sehr hohen Fixkostenanteil von ca. 80 % beim Wasserversorgungsunternehmen, d.h. die Kosten fallen unabhängig von der abgegebenen Wassermenge an den Verbraucher an. Zur Deckung dieser Fixkosten dient der Systempreis, der in der Vergangenheit (noch Grundpreis) nur einen Bruchteil der Fixkosten abdecken konnte.

  • Was bedeutet Systempreisstaffelung?

    Der Systempreis ist Zähler- und Mengengewichtet. Die Erfassung gilt rückwirkend für ein komplettes Jahr. Wenn der Kunde bis zu 50 m³ verbraucht, zahlt er einen Systempreis von 0,10 € brutto/Tag. Bei einem Verbrauch von bis zu 100 m³ sind es 0,18 € brutto/Tag. Für einen Verbrauch bis zu 150 m³ werden 0,25 € brutto/Tag veranschlagt. In dieser Systematik werden die Tarife ermittelt. Dafür wurde der Verbrauchspreis 1,50 € netto / 1,61 € brutto gesenkt.

  • Warum steigen bei Nachfragerückgängen die Wasserpreise?

    Die Kosten in der Wasserversorgung sind zu 80 Prozent fix – das heißt, sie lassen sich trotz geringerer Absatzmenge nicht reduzieren – und nur zu 20 Prozent variabel. Nur diese variablen Kosten können gesenkt werden, wenn weniger Wasser nachgefragt und geliefert wird. Dieses Verhältnis lässt sich nicht beeinflussen. Wegen des bisherigen Preissystems muss dann ein Großteil der Kosten auf die Menge verteilt werden. Weil diese immer geringer wird, wird dies zwangsläufig zu steigenden Preisen führen.

  • Warum wird das Leitungsnetz nicht einfach verkleinert?

    Anpassungen des Wasserversorgungssystems werden – soweit die gesetzlichen Vorgaben es zulassen- durchgeführt z.B. Optimierung der Leitungsdimensionierung bei Erneuerungsmaßnahmen. Zusätzlich ist die SWL durch Verbandsnormen verpflichtet das Wassernetz in vorgegebenem Umfang zu unterhalten. Dadurch soll bspw. die Löschwasservorhaltung im Wassernetz (DVGW-Arbeitsblatt W 405) und die Qualität und Verfügbarkeit des Wassers sichergestellt werden.

  • Wo erhalte ich Auskunft bei Fragen?

    Der SWL-Kundenservice beantwortet alle Ihre Fragen zum neuen Tarifsystem gerne persönlich im Service-Center in der Geniner Straße 80. Ab dem 15.04.2015 ist das Service-Center von Montag bis Freitag zwischen 08:00 bis 18:00 für sie erreichbar. Alternativ können Sie mit einer E-mail an kundenservice@swhl.de die Fragen auch schriftlich an den SWL-Kundenservice stellen.

  • Hat die Umstellung auf das neue Tarifsystem Konsequenzen auf die Wasserlieferung?

    Nein, die Umstellung betrifft nur das Tarifsystem. Die Änderung des Tarifsystems beeinflusst nicht die Qualität und die Sicherheit der Versorgungsleistung.

  • Darf die SWL das Tarifsystem ändern?

    Ja, denn die „Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser“ (siehe § 4 Abs. 2 AVBWasserV) begründet das gesetzliche Recht des Wasserversorgungsunternehmens, seine Bedingungen und Preise zu ändern. Dies gilt damit auch für eine Änderung des Tarifsystems.
    Es gibt zudem keine gesetzliche Regelung, insbesondere nicht aus der für das Vertragsverhältnis mit dem Tarifkunden geltenden „Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser“, die die Zusammensetzung des Wasserpreises vorschreibt.

  • Ist für die Tarifumstellung eine Umrüstung des Wasserzählers notwendig?

    Die Tarifumstellung bewirkt keine Änderung der Größe des Zählers. Mit dem Wasserzähler erfolgt weiterhin die Messung des Verbrauchs.

  • Welches Preisblatt gilt wenn meine Jahresrechnung nach dem 01.04.2015 erstellt wird?

    Kunden, deren Jahresrechnung nach dem 01.04.2015 erstellt wird, werden jeweils anteilig zu den jeweils gültigen Konditionen abgerechnet. Sollten keine Zwischenzählerstände vom Kunden zum 31.03.2015 vorliegen, wird systemseitig eine Schätzung der Verbrauchsmenge vorgenommen. Die Zählerstände können per Telefon, E-mail oder persönlich übermittelt werden. Für eine einfache, unbürokratische Abwicklung empfehlen die SWL die Übermittlung der Zählerstände per E-mail an: kundenservice@swhl.de

  • Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um meine Kosten zu senken?

    Vorrangig sollte der Fokus nicht auf dem Sparen von Wasser, sondern auf dem sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Wasser liegen. Die SWL unterstützt die Kunden gerne mit Tipps für die sinnvolle Nutzung von Wasser. Dafür haben wir extra wesentliche Punkte im Internet für die Kunden zusammengestellt und unterstützen mit entsprechenden Produkten in unserem Online-Shop.

  • Ändern sich auch die Konditionen für die Schmutz-/Abwasserabrechnung?

    Nein, die Konditionen und Preise für die Abrechnung von Schmutz-/Abwasser bleiben von dieser Anpassung unberührt. Die Abrechnung erfolgt weiterhin zu den bekannten Konditionen, die sie hier einsehen können.

  • Soll beim Wassergebrauch gespart werden?

    Wasser sinnvoll und intelligent nutzen spart Geld und schont die Umwelt. Zwar gibt es in unseren Breitengraden keinen Wassermangel, dennoch lohnt sich der bewusste Umgang mit der wertvollen Ressource – und zwar mehrfach. Erstens können Sie durch einfache Maßnahmen – wassersparende Duschbrausen und moderne Wasch- und Spülmaschinen – Wasser einsparen. Aber wussten Sie, dass der Energiebedarf für Warmwasser bis zu 12 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs eines Haushalts ausmacht? Ein wassersparender Duschkopf spart daher weitaus mehr als das reine Wasser – wer täglich duscht kommt auf eine Energieersparnis von bis zu 180 Euro, weil weniger Wasser verbraucht und damit erwärmt wird. Sie möchten weitere Tipps, Ideen und Produkte rund um die sinnvolle Verwendung von Wasser? Kein Problem! Hier oder unter lübsch.de finden Sie viele Produkte, die Sie dabei unterstützen, Wasser komfortabel und gleichzeitig schonend für Umwelt und Geldbeutel einzusetzen.