Die Stadtwerke Lübeck bauen ihr Fernwärmenetz stetig aus. Auch zukünftig versorgen wir Sie gern mit der besten Wärmelösung, egal ob Fernwärmeanschluss oder Wärmepumpe.
Ihre Wärme-Lösung:
Heizen mit Perspektive.
Die Stadtwerke Lübeck entwickeln die Fernwärmeversorgung in Lübeck kontinuierlich weiter. Dafür prüfen und erschließen wir zusätzliche Wärmequellen für unser Wärmenetz, darunter Solarthermie, Geothermie und Abwärme. So entwickeln wir unsere Fernwärme langfristig weiter und stärken die Wärmeversorgung in Lübeck.
Moderne Wärmeversorgung
Die klassische Heizungsanlage inkl. Schornstein, Tanks und Kessel wird ersetzt durch die deutlich kleinere Hausstation.
Zuverlässig
Sie beziehen Fernwärme problemlos und direkt über die Leitung in Ihr Haus – jederzeit, 365 Tage im Jahr.
Fair
Profitieren Sie von unseren wettbewerbsfähigen Preisen.
Wärmestrategie 2040
Bis 2040 planen wir die Weiterentwicklung unserer Wärmeerzeugung und prüfen dafür verschiedene Erzeugungstechnologien.
Sie sind Neumieter:in?
Bitte füllen Sie unser Online-Formular aus, wenn Ihre Mietwohnung von der Stadtwerken Lübeck Energie mit Fernwärme versorgt wird.
Sie sind Eigentümer:in?
Bitte füllen Sie unsere Adressabfrage aus, wenn Sie prüfen möchten, ob wir Ihre Immobilie an das bestehende Fernwärmenetz anschließen können.
Die Wärmewende nimmt in Lübeck konkrete Form an: Der kommunale Wärmeplan der Hansestadt Lübeck liegt nun vor. Dieser Plan stellt einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Energieversorgung dar und dient als strategischer Kompass für die kommenden Jahre. Mit ihm ist Lübeck gut gerüstet, um die gesetzlich vorgegebenen Klimaziele zu erreichen – und gleichzeitig einen lebenswerten, zukunftsfähigen urbanen Raum zu schaffen.
Wir bauen aus:
St. Lorenz Nord
St. Lorenz Süd
St. Jürgen
Preise und Preisbestimmungen:
TraveWärme Next
gilt für Neuabschlüsse und Vertragsanpassungen ab dem 01.01.2025
TraveWärme für Bestandskund:innen
Die Preise gelten ausschließlich für bestehende Fernwärmeverträge. Ein Neuabschluss dieses Tarifes ist nicht mehr möglich. Maßgeblich sind die jeweils vertraglich vereinbarten Bedingungen.
Das Fernwärme-Prinzip.
Wie entwickeln wir unsere Fernwärme weiter?
Unser Ziel ist es, den Einsatz fossiler Brennstoffe schrittweise zu reduzieren. Dafür kombinieren wir Kraft-Wärme-Kopplung mit verschiedenen Energiequellen und Technologien zur Wärmeerzeugung.
Die Weiterentwicklung unserer Wärmeerzeugung:
Wir arbeiten daran, den Einsatz fossiler Energieträger in der Wärmeerzeugung langfristig zu reduzieren.
Dafür prüfen und entwickeln wir die Nutzung von Solarenergie, Geothermie, Abwärme, erneuerbar erzeugtem Wasserstoff und weiteren Wärmequellen.
Bereits heute betreiben und entwickeln wir Power-to-Heat-Anlagen, H₂-BHKW, Wärmepumpen sowie Solarthermie- und Geothermieanlagen.
Für den Standort Moisling wurde die Entwicklung einer großflächigen Solarthermieanlage vorbereitet; Bebauungsplanverfahren und Anlagenplanung laufen.
Unsere Erzeugungsstrategie kombiniert verschiedene Ansätze mit eigenen und gemeinsamen Anlagen sowie lokalen und überregionalen Projekten.
Die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen.
Ja, denn Fernwärme kann die Abhängigkeit von Öl und Erdgas verringern. Gleichzeitig entwickeln sich Wärmenetze kontinuierlich weiter und integrieren zunehmend neue Energiequellen. Das macht Fernwärme zu einer modernen und verlässlichen Lösung für die Wärmeversorgung.
Das hängt davon ab, wo Sie wohnen. In manchen Gebieten ist Fernwärme bereits verfügbar, andere Gebiete müssen erst noch ausgebaut werden. Falls Ihr Haus nicht ans Fernwärmenetz angeschlossen wird, beraten wir Sie gern bei der Auswahl einer effizienten Alternative.
Wenn Ihr Gebäude nicht an das Fernwärmenetz angeschlossen werden kann, prüfen wir eine alternative Wärmelösung für Sie. Bitte kontaktieren Sie uns unter Service (Energie) | Stadtwerke Lübeck
Die für den Arbeitspreis relevanten EEX-Werte finden Sie hier.
Aus Gründen der Transparenz veröffentlichen wir sowohl das aktuelle Preissystem als auch das bisherige Preissystem. Der Fernwärme-Tarif TraveWärme gilt derzeit noch für bestehende Vertragsverhältnisse, während für Neuabschlüsse und Tarifwechsel ausschließlich der Tarif TraveWärme Next Anwendung findet.
Nein. Der Tarif TraveWärme wird nicht mehr für Neuabschlüsse oder Tarifwechsel angeboten. Er gilt ausschließlich für Kund:innen, die bereits vor der Einführung des TraveWärme Next nach diesem Tarif versorgt wurden.
Der Tarif TraveWärme wird schrittweise abgelöst. Da alle Bestandskund:innen fristgerecht in den TraveWärme Next überführt werden, sind Neuabschlüsse oder Tarifwechsel in den TraveWärme nicht vorgesehen.
Nein. Alle Fernwärme-Kund:innen, die derzeit noch nach dem Tarif TraveWärme versorgt werden, werden unter Einhaltung der vertraglichen und gesetzlichen Fristen in den Tarif TraveWärme Next überführt. Über den Zeitpunkt und die weiteren Schritte informieren wir die betroffenen Kund:innen rechtzeitig.
Die genaue Höhe Ihrer Wärmekostenabrechnung hängt von Ihrem Wärmeverbrauch und der Anschlussleistung Ihres Gebäudes ab. Die folgenden Beispiele zeigen typische Kosten auf Basis der gültigen Fernwärmepreise 2026.
Beispiel 1: Einfamilienhaus
Bestellte Anschlussleistung: 15 kW
Jahreswärmeverbrauch: 27.000 kWh
Voraussichtliche Wärmekosten: ca. 4.233 € pro Jahr*Beispiel 2: Großes Mehrfamilienhaus
Bestellte Anschlussleistung: 160 kW
Jahreswärmeverbrauch: 288.000 kWh
Voraussichtliche Wärmekosten: ca. 41.931 € pro Jahr*
Gerne unterstützen Sie unsere Mitarbeiter bei Fragen zu Ihrem Objekt oder Ihrer persönlichen Situation und helfen Ihnen dabei, die für Sie relevanten Kostenfaktoren besser einzuschätzen.
| Bruttopreise 2026 | Rechenweg | Bruttopreis € | |
|---|---|---|---|
Arbeitspreis | 88,32 €/MWh | Arbeitspreis x Jahreswärmeverbrauch | 2.384,68 € |
Speicherumlage | 0,00 €/MWh | Speicherumlage x Jahreswärmeverbrauch | 0,00€ |
Emissionspreis | 18,20 €/MWh | Emissionspreis x Jahreswärmeverbrauch | 491,36 € |
Leistungspreis bis 30 kW | 82,36 €/kW/Jahr | Leistungspreis x bestellte Anschlussleistung | 1.235,41 € |
Grundpreis inkl. Messpreis | 122,01 €/Jahr | 122,01 € | |
Gesamtpreis | 4.233,46 € * |
* Beispiele ohne Berücksichtigung des Servicepreises, ggf. ist der Servicepreis hinzuzurechnen
| Bruttopreise 2026 | Rechenweg | Bruttopreis € | |
|---|---|---|---|
Arbeitspreis | 88,32 €/MWh | Arbeitspreis x Jahreswärmeverbrauch | 25.436,58 € |
Speicherumlage | 0,00 €/MWh | Speicherumlage x Jahreswärmeverbrauch | 0,00 € |
Emissionspreis | 18,20 €/MWh | Emissionspreis x Jahreswärmeverbrauch | 5.241,12 € |
Leistungspreis bis 30 kW | 82,36 €/kW/Jahr | Leistungspreis x bestellte Anschlussleistung | 2.470,83 € |
Leistungspreis ab 31 kW | 66,62 €/kW/Jahr | Leistungspreis x bestellte Anschlussleistung | 8.660,01 € |
Grundpreis inkl. Messpreis | 122,01 €/Jahr | 122,01 € | |
Gesamtpreis | 41.930,55 € * |
* Beispiele ohne Berücksichtigung des Servicepreises, ggf. ist der Servicepreis hinzuzurechnen
Die Anpassung des Preissystems für Fernwärme ist erforderlich, um den gesetzlichen, technischen und wirtschaftlichen Veränderungen der Wärmeversorgung gerecht zu werden. Mit dem Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) zum 01.01.2024 wurde vom Gesetzgeber das strategische Ziel ausgegeben, dass die fossile Wärmeerzeugung schrittweise abgelöst und in eine treibhausgasneutrale Wärmeinfrastruktur übergeleitet wird.
Die Anpassung unserer Wärmenetze an die gesetzlichen, technischen und wirtschaftlichen Anforderungen, die damit notwendigen Investitionen sowie die Entwicklungen an den Energiemärkten erfordern, dass wir unser Preissystem zum ersten Mal nach zwölf Jahren anpassen müssen.
Die Preisänderungsklauseln sind ein wichtiger Bestandteil des Wärmeversorgungsvertrags. Sie geben die mathematischen Regeln vor, in welchem Umfang der Fernwärmepreis nach oben oder nach unten angepasst wird. Gesetzlich geregelt sind Preisänderungsklauseln in § 24 Abs. 4 der AVBFernwärmeV.
In der neuen Preisanpassungsklauseln werden neben der aktualisierten Kostenstruktur für die Fernwärmeerzeugung und Bereitstellung, die Kosten des allgemeines Wärmemarktes stärker berücksichtigt.
Im verbrauchsabhängigen Arbeitspreis (AP) werden die Kosten für die Erzeugung und Bereitstellung der Fernwärme sowie die allgemeinen Entwicklungen am Wärmemarkt berücksichtigt. Bisher orientierte sich die Preisänderungsklausel für den Arbeitspreis (AP) an den Entwicklungen der Kosten für Erdgas und leichtes Heizöl. Weil immer weniger Haushalte mit Öl heizen, bildet der Heizölpreis nicht mehr die Verhältnisse am Wärmemarkt ab. Daher ersetzen wir den bisher verwendeten Heizölpreis HEL-Rheinschiene durch einen Wärmepreisindex.
Der Wärmepreisindex stellt den Heizungsmix am deutschen Wärmemarkt dar und beinhaltet anteilig Kostenentwicklungen u.a. für den Bezug von Fernwärme, dem Betrieb von Gaszentralheizungen. Weiterhin passen wir die Gewichtungsfaktoren an die Entwicklung unserer Erzeugungskosten an.
Mit der Umstellung des Erdgas Referenzpreises, bilden wir unsere Beschaffungssystematik genauer ab.
Verbrauchsunabhängige Kosten sind z.B. Investitionskosten in den Netzausbau und in Erzeugungsanlagen. Diese werden zum großen Teil im Leistungspreis (LP) dargestellt, Entsprechend der geänderten Kostenstruktur hat sich vor allem die Gewichtung der jeweiligen Faktoren geändert
Konkret bedeutet das:
Die neuen Preisgleitformeln für den Arbeits- und Leistungspreis werden eingeführt, um eine transparente Grundlage für zukünftige Preisänderungen zu schaffen. Durch die Anknüpfung der Formelbestandteile an die Preisentwicklungserhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erhalten Sie als Verbraucher: innen eine transparente Anpassungsgröße.


